Meinungen

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Der Abwägungsprozess ist eine Farce.
Delikat ist der Umstand, dass ausgerechnet das von ALDI bezahlte
Planungsbüro die 17 behördlichen und die 86 bürgerlichen Einwände bearbeitet.
Seit Anfang 2016 sind sich alle Beteiligten (ALDI, die GROKO im Gemeinderat,
die Grundstückseigentümer, der Landrat und der Landkreis) einig, dass ALDI kommen muss/soll.
Alle Aktivitäten der Beteiligten dienen nur einem ZIEL. Das Ziel ist alternativlos.
Fachenfelde –Süd ist mit Bedacht als SONDERGEBIET ausgewiesen und nicht als GEWERBEGEBIET.
Eine Alternativ-Planung ist nicht einmal angedacht.
Dem Bürger wird suggeriert dass es ARBEITSPLÄTZE gibt (oder mindestens welche erhält!)
und dass STEUER-Einnahmen im oberen 6 stelligen Bereich erzielt werden.
Diese beiden Argumente sind widerlegbar.
Naturzerstörung und Umweltbelastungen werden schön -geredet und -gerechnet
Von Kreisbehördenmitarbeitern ist eine auffällige Distanzierung von der bisheriger
Meinung zur Bauplanung zu bemerken.
Es ist zu erwarten, dass der Flächennutzungsplan (Zitat: „der FPN ist zwingend einzuhalten“)
zum NUTZEN von ALDI geändert wird.
Die Steller Bürger sind zum allergrößten Teil gegen dieses Mammut-Projekt, wie eine bisherige
Unterschriftensammlung (1600) in einigen Ortsteilen eindeutig ergibt.
Eine Bürgerbefragung wurde wohlweislich bereits per mehrheitlichem Ratsbeschluss abgelehnt.
Ein Bürger-Entscheid ist aus rechtlicher Sicht in Niedersachsen nicht möglich (in anderen Bundesländern schon),
nichts desto weniger begehrt der Bürger gehört zu werden!
Der Bürger ist nicht gefragt. Hier wird POLITIK gegen den Willen der Mehrheit gemacht.
ALDI hat es verstanden, die Eigentümer der Ackerflächen und andere Beteiligte
nachhaltig zu beeindrucken, auch im Hinblick auf die politisch prägende Wirkung.

Günter Eikhof
Uhlenhorst 2a
21435 Stelle