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Gemeinde Stelle

Achtern-Elbe-Diek – hinter dem Deich

Hamburg, Tor zur Welt, zweitgrößte Stadt Deutschlands und bedeutendste Hafenstadt Norddeutschlands. Superlative gibt es einige für die Hansestadt. Und sie ist lebens- und liebenswert – das Venedig des Nordens mit zahlreichen Kanälen oder norddeutsch Fleeten. Dazu viel Grün und Idylle rund um die Binnenalster. Und die Elbe verbindet die Hafenstadt mit der Nordsee. Entlang des Flusses gibt es kilometerlange Deiche und Schutzwände, die Hamburg vor Fluten schützen sollen. Was dabei oft vergessen wird, auch hinter dem Deich geht das Leben weiter. Zwar dominiert die Hansestadt die Region, das Hinterland ist aber nicht minder reizvoll. Daher haben sich fünf Kommunen zur Leader-Region Achtern-Elbe-Diek zusammengeschlossen.

Stadt und Land hinter dem Deich verbinden

Das europäische Förderprogramm Leader unterstützt ländliche Räume, sich zukunftsfähig aufzustellen. Der Leader-Region stehen dabei für den Projektzeitraum Fördermittel zur Verfügung. Für die Region Achtern-Elbe-Diek sind dies bis 2023 gute 2 Mio. Euro. Damit planen die Kommunen Bardowick, Elbmarsch, Winsen, Seevetal und Stelle Projekte in den Bereichen Regionale Wirtschaftsentwicklung, Verkehr/Mobilität, Tourismus/Naturschutz sowie zur Stärkung der Gemeinschaft.

Regionale Wirtschaftsentwicklung

Die Kommunen Achtern-Elbe-Diek profitieren natürlich von ihrer Nähe zur Hansestadt. Dadurch sind die Orte sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, beispielsweise durch die Metronom-Bahn. Die A1 und B 39 verbinden die Orte mit Hamburg. Starke Argumente also für Wirtschaftsunternehmen, sich anzusiedeln. Zudem bietet die Region auch lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum, was ein gutes Argument für die Personalrekrutierung ist.

Verkehr und Mobilität

Obwohl die Region ländlich geprägt ist, spielen die Themen Klimaschutz und Klimawandel eine große Rolle. Die Kommunen möchten daher das ÖPNV-Netz und Radwege in ihrer Region ausbauen. Dennoch wollen die Bewohner natürlich mobil bleiben und werden weiterhin das gut ausgebaute Straßennetz nutzen. Trotz der Nähe zur Autostadt Wolfsburg, greifen aus finanziellen Gründen Viele auf Gebrauchtwagen zurück. Alle Gebrauchtwagenangebote günstig finden ist ganz leicht möglich bei Autouncle.de.

Tourismus und Naturschutz

Auch der Nachhaltigkeits-Gedanke ist Achtern-Elbe-Diek nicht fremd. Speziell der Winsener Elbmarsch soll geschützt werden. Allerdings wird diese ein Spagat, einerseits die Natur zu erhalten und sie dennoch für Bürger und Touristen erlebbar zu machen.

Gemeinschaft stärken hinter dem Deich

Für mehr Lebensqualität in der Region soll vor allem das aktive Miteinander, beispielsweise in Vereinen, gestärkt werden. Dabei baut die Region Achtern-Elbe-Diek auf das ehrenamtliche Engagement der Dorfgemeinschaften. So soll es gelingen die Kommunen lebenswert zu halten und Generationen miteinander zu verbinden. Nur gemeinsam wird es der Region hinter dem Deich gelingen, ein lebenswertes Arbeits- und Wohnumfeld zu schaffen.

Handle vor Ort

Lokalen Handel stärken

Scheinbar überall nimmt das Internet dem Einzelhandel die Kunden weg. Lebensmittelunternehmen senden ihre Ware nach abgegebener Online-Bestellung mit der eigenen Fahrzeugflotte aus und selbst Amazon bietet Fresh-Pakete, mit denen frische Waren an die Haustür geliefert werden. Ebenfalls die Werbung im Fernsehen ist oftmals von Unternehmen, die ihren Internetauftritt anpreisen und aufzeigen, wie praktisch und vielfältig das Angebot ist. Doch was kann der Einzelhandel vor Ort tun, wo ihm ebenfalls die großen Ketten die Kunden abgraben?

Handel muss überzeugen

Laut BDS Bayern, also dem Bund der Selbstständigen, gibt es dazu eine klare Antwort. Denn hier muss unbedingt mit persönlicher Beratung, Kompetenz, Fachkenntnis und Kundenbindung überzeugt werden. Alles Eigenschaften, die es im Internethandel nicht oder nur sehr eingeschränkt gibt. Ein weiterer großer Vorteil des Handels vor Ort ist, dass der Kunde die Ware selbst erleben kann. Er kann sie in Ruhe von jedem erdenklichen Winkel aus betrachten, anfassen oder anziehen, manches Mal sogar selbst kosten. Die direkte Überprüfbarkeit der Qualität und der Umstand, dass die gewünschten Artikel sofort mitgenommen werden können, sind ein weiterer entscheidender Faktor.

Zu diesem Thema gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Studien, die dieses Kundenverhalten belegen. Dabei ist es gerade für kleine und mittelständische Unternehmen wichtig, ebenfalls einen Onlineauftritt zu haben. Dies muss nicht gleich ein großer und florierender Online-Shop sein. Jedoch sollten sich die Interessenten über Angebote, Produkte und einen möglichen Online-Versand informieren können.

Gute Werbung

Niemand kann es sich leisten, Geld zu verschwenden. Das trifft auf kleine Unternehmen ebenso zu, wie auf große Firmen. Um erfolgreich zu werben, muss aus dem Werbeetat mehr herausgeholt werden, als dort investiert wurde. Dabei ist die billigste Lösung nicht die Beste. Denn diese bringen meist nur wenig Erfolg und helfen dem Image in keiner Weise.

Dabei sind Werbeprospekte zum Durchblättern immer noch sehr beliebt. Nicht nur für den Verbraucher, sondern ebenfalls vom deutschen Handel. So landen rund zwölf der bedruckten Hefte und Zettel im Briefkasten der Haushalte. Alleine die Media Central sorgt für die Verteilung von mehr als 72 Milliarden Prospekte in einem Jahr. Das zeigt deutlich, wie viel Erfolg mit diesem Medium eingefahren werden kann. Denn viele Menschen in Deutschland setzen ihren Speiseplan aus den Schnäppchen zusammen, die ihnen die bunten Werbeblättchen offerieren.

Gerade dieser Bereich der Werbung boomt weiterhin. So gibt beispielsweise die Media-Saturn-Holding rund 400 Millionen Euro für die eigene Werbung aus. Einen Großteil davon für Werbeprospekte. Dieses Vorgehen kann der Handel vor Ort ebenfalls für die eigenen Zwecke adaptieren.